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Unsere Weine

„Als Kinder gingen wir mit zur Weinlese; mitten in einem Merlot-Weinberg hatten wir unsere eigenen Trauben. Es waren etwa zehn weiße Rebstöcke, deren Trauben entweder verdarben oder von den Vögeln gefressen wurden. Mein Cousin Robert und ich lasen diese zehn Rebstöcke und machten mit einer kleinen Presse unseren eigenen Wein. Wir füllten ihn im alten Hühnerstall ab und hatten genau eine zahlende Kundin: unsere Großmutter. Wir waren zehn Jahre alt. Damals begannen wir zu verstehen, was es wirklich heißt, Trauben anzubauen und daraus Wein zu machen.“

Matej Fiegl

Bei Fiegl ist jede Flasche ein erreichtes Ziel, und wir lassen den Wein für uns sprechen: über die Familie, die Geschichte, Oslavia und den Collio. Über unseren Wunsch, Neues zu entdecken und über Grenzen hinauszublicken.

Seit 1782 erzeugen wir jedes Jahr vier verschiedene Linien: Fiegl, Leopold, Villa Dugo und weitere Weine.

Warum ist die Qualität der FIEGL-Weine so hoch?

Die Bewirtschaftung unserer Weinberge sorgt für eine minimale Umweltbelastung: Die Erträge sind begrenzt und respektieren die natürliche Leistungsfähigkeit der Rebe. Wir lassen der Natur ihren Lauf und lesen die Trauben mit Sorgfalt.
So stellen wir sicher, dass die Weine das Terroir des Cru Oslavia zur Geltung bringen und die Kultur und Tradition des Collio vermitteln.

Welcher Boden findet sich in Oslavia?

Oslavia ist unser Zuhause: ein Dorf mit 150 Einwohnern an den östlichen Ausläufern des Collio. Eine Gegend reich an Geschichte und Geschichten – die vielen Weinberge zeugen von der besonderen Verbindung zwischen Winzer und Land und von einem gegenseitigen Respekt, der seit Jahrhunderten besteht.
Das luftige Mikroklima, die Temperaturschwankungen und die günstigen Temperaturen sind ideal für den Weinbau, der zudem vom Boden begünstigt wird, den man hier Ponca nennt: Sand- und Mergelschichten aus dem Eozän. Der schönste Ausdruck dieser Verbindung von Mensch und Natur ist zweifellos der Wein – Spiegel der Leidenschaft, Tradition und Hingabe vieler Generationen.

Welcher Wein ist der typischste?

Diese Frage ist immer schwer zu beantworten: Jeder Wein hat seine eigene Geschichte und seinen eigenen Charakter. Aber … wenn wir eine Antwort geben sollen, dann ist es wohl die Ribolla Gialla, die mehr als jeder andere Wein unser Terroir und unsere Philosophie vereint.
Ein Glas so einfach wie die Menschen in Oslavia und zugleich so tief wie die Geschichte dieses Winkels Italiens zwischen Meer und Bergen, zwischen Vergangenheit und Zukunft – mit starker Persönlichkeit, die Sie mit jedem Schluck begeistert.

Linie FIEGL

Authentisch. Ursprünglich. Elegant. Die Linie FIEGL repräsentiert unsere Familie am besten. Sie erzählt von uns – mit heimischen und internationalen Rebsorten, aus denen wir sieben Weiß- und drei Rotweine erzeugen. Die Weinberge liegen in der DOC Collio; wir bewirtschaften und lesen sie ausschließlich von Hand, denn der Boden – die sogenannte Ponca aus geschichtetem Mergel und Sandstein aus dem Eozän – ist schwer zu bearbeiten.

Linie LEOPOLD

Leopold – benannt nach Leopold Figl, dem österreichischen Staatsmann, der 1955 den Österreichischen Staatsvertrag unterzeichnete. Ihm ist unsere Linie der im Holzfass und Barrique ausgebauten Weine gewidmet: elegante, komplexe Weine, die verbinden und Grenzen überwinden.

Linie VILLA DUGO

In den Weinbergen von Villa Dugo, die zu den DOC Friuli Isonzo und DOC Friuli gehören, bringen wir unsere wichtigsten Werte zum Ausdruck: Aufrichtigkeit, Respekt und Nachhaltigkeit. Wir bauen heimische und internationale Rebsorten an. Dank der Schwemmlandböden der beiden DOC sind die Weine frisch und unkompliziert. Jedes Etikett zeigt ein anderes Tier.

Andere Weine

Die Linie unserer besonderen Weine – entstanden in Momenten, die wir nicht vergessen werden: Der Passito „Meja ’01“ entstand wegen eines Hagelsturms, der „Frizzante“ nach einem Glas mit Freunden, der Metodo Classico Rosé noch auf der Schulbank und die Ribolla Gialla Orange, um mit den Regeln der Tradition zu brechen. Weine aus der Lust am Experimentieren, am Spaß und am Blick über den Tellerrand.

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